Theater-AG ANA & ANDA Kimmelmannschule Karlsruhe




Theater-Projekt Kimmelmannschule


"Wo ist Zuhause?" - Theaterprojekt 2016/17

Zum zweiten Mal waren wir 2016/17 mit einer Theater-AG an der Kimmelmannschule Karlsruhe aktiv und hatten auch diesmal wieder ein Thema für die Theaterarbeit mit den Jugendlichen mitgebracht.

Inspiriert durch unsere Theater-AG-Erfahrungen, die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Diskussionen und durch die Heimattage, die 2017 in Karlsruhe stattfanden, hatten wir uns für das Thema "Wo ist Zuhause?" entschieden.

Das Projekt konnte nur dank der finanziellen Unterstützung des Programms "Schule und Kultur" der Stadt Karlsruhe und Spenden der Pfeiffer & May-Stiftung und der Fritz- und Thekla-Funke-Stiftung durchgeführt werden. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich!

So konnten wir mit den Kindern der Kimmelmannschule im Schuljahr 2016/17 am Thema "Wo ist Zuhause?" arbeiten. Fühlen wir uns wirklich da zuhause und geborgen, wo das Besteck aus Silber, die Schränke mit Markenkleidung gefüllt und alle Ressourcen frei verfügbar sind? Was bedeutet "Zuhause-Sein" wirklich? Wo sind wir Zuhause? Kann das nur ein einziger Ort sein - oder gibt es vielleicht verschiedene? Oder kann sich das "Zuhause" im Laufe eines Lebens auch verändern? Welches ist die politische, welches die gesellschaftliche und welches die persönliche Definition von "Zuhause"?

Aus den Gesprächen und Theater-Übungen rund um das Thema entstanden verschiedene Szenen, die wir kontinuierlich probten und zu einer "Theater-Collage" ausbauten. Besonders freuten wir uns darüber, dass wir bereits im zweiten Jahr an der Kimmelmannschule mehrere Jugendliche hatten, die sich zutrauten, eine Szene ganz alleine auf der Bühne zur Aufführung zu bringen.

Da war der Showmaster, der in seinem "Zuhause" - der Bühne - mit einer Stufe kämpfte, die Pizzakurierin, die ausgerechnet ihre Lieblingspizza ausliefern musste, die Jugendliche, die sogar versprach, ihr Zimmer aufzuräumen, um ein neues Computerspiel zu bekommen oder die junge Frau, die beim Grusel-Umzug einige Überraschungen in ihrer neuen Wohnung erlebte.

Zusätzlich probte die Gruppe Szenen ein, in denen alle gemeinsam auf der Bühne standen. Die Fahrt zum Flughafen wurde für eine Gruppe von Touristinnen zu einer verrückten Taxifahrt und in einem Waisenhaus kam es zum erbitterten Kampf zwischen Superhelden, der Aufseherin, ihrem Roboter und ihrem guten Gewissen.

Den Abschluss des Projekts bildete die öffentliche Aufführung am 18. Juli um 11 Uhr in der Aula der Kimmelmannschule. Sie wurde ein großer Erfolg, der dem Publikum und den Darsteller/innen viel Spaß gemacht hat.

Mehr über die Aufführung im Blog.

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