Theater-AG ANA & ANDA Karlsruhe






Theater-AG Werkrealschule


Theater zum Thema: "Wir sind alle anders..."

Schon zum fünften Mal konnten wir im Schuljahr 2015/16 eine Theater-AG an der Werner-von-Siemens-Werkrealschule anbieten. Das war für uns etwas ganz besonderes - zumal uns manche Jugendlichen bereits im fünften Jahr begleiteten und wir dadurch die Möglichkeit einer kontinuierlichen Arbeit hatten.

Möglich machte dies die großzügige und wiederholte Förderung der Fritz- und Thekla-Funke-Stiftung, ohne deren Spenden und Zuschüsse keine der Theater-AGs hätte stattfinden können! Wir danken der Stiftung herzlich dafür!

Mit Hilfe anderer Fördergelder konnten wir noch zwei weitere Theater-AGs durchführen und wie im Jahr davor, erfanden auch dieses Jahr alle drei Gruppen ihre eigenen Theaterstücke zum jeweils gleichen Oberthema. So entstanden drei Stücke, die zeigten, wie unterschiedlich die Sicht auf ein und dasselbe Thema sein kann. Auch für die Kinder und Jugendlichen selber war es spannend zu sehen, was Andere zu gleichen Thema erschaffen hatten.

Als Thema hatten wir den Halbsatz "Wir sind alle anders..." gewählt. Schnell entstand in der Gruppe die Geschichte dazu: Eine Krankenschwester ist eigentlich zum Fußballspielen mit ihrer Fußballerinnen-Freundin verabredet. Auf der Suche nach ihrem Trikot im Krankenhauszimmer stürzt sie aber durch ein plötzlich aufgehendes Loch im Boden des Schranks. Nacheinander stürzen auch die Fußballerin, die Königin und ihre Tochter hinunter. Alle finden sich in einem engen, dunklen Gang wieder und tasten sich kriechend vorwärts, bis sie in einem Kellerverlies landen. Dort steht "Hope", ein Roboter aus dem 18. Jahrhundert. Durch die unfreiwilligen Gäste wird Hope aktiviert und erklärt ihnen, dass sie sich hier in einem Labyrinth befinden, das sie durchqueren müssen, um zum Ausgang zu kommen.

Es gilt, verschiedene Räume zu durchqueren, von denen jeder eine eigene Aufgabe für die Gruppe bereithält: Im Bücherraum muss der Schlüssel für die Türe aus Büchern herausgelesen werden, im Brückenraum warten hungrige Krokodile unter der wackligen Brücke, im Raum mit der unsichtbaren Wand muss ein unsichtbarer Ball ins unsichtbare Fußballtor geschossen werden und im Zerquetschraum kommen die Wände immer näher und drohen die Gruppe zu zerdrücken.In jedem Raum kann jeweils ein Gruppenmitglied die anderen mit seiner ganz besonderen Fähigkeit retten.

Im Ausgangsraum aber muss Hope sich opfern, um die Türe zu öffnen und traurig nimmt die Gruppe Abschied. Sie weiß nicht, dass der Raum hinter der Tür nur ein Täuschungsraum ist, der sie nicht wirklich nach Hause führt.

Aus Hopes Hülle aber schält sich ein Mädchen, das seit dem 18. Jahrhundert in dieser Gestalt überleben konnte. Ihre Mutter, eine verrückte Wissenschaftlerin, hatte sie einst zum Roboter gemacht, um sie so vor einer schlimmen Krankheit zu retten. Das Mädchen namens Quinn kann nun die Gruppe aus dem Täuschungsraum holen und endgültig zurück ins Krankenhaus bringen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zur nächsten Imbissbude - schließlich haben sie Hunger!

Nur durch die Andersartigkeit der Gruppenmitglieder ist es möglich, das Labyrinth erfolgreich zu durchqueren: Das Thema "Wir sind alle anders - und nur gemeinsam stark" hätte kaum besser umgesetzt werden können!

Vor den Sommerferien, am Ende des Schuljahres, fand dann die Aufführung statt - und zwar öffentlich im JUBEZ Karlsruhe.An die Aufführung denken wir gerne zurück und freuen uns noch heute über den großen Erfolg der Gruppe!

Mehr über die Theaterprojekte finden Sie auch bei uns im Blog: Aktuelles zu den Kindertheaterkursen.

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